Für die Dateiverwaltung auf einem Linux Remote-Server verwende ich am liebsten den Norton Commander gleichen – der Gott der Bits und Bytes habe ihn selig – Dateimanager Midnight Commander (MC), den es praktisch für alle Linux OS gibt.
Für die Installation unter CentOS 5.5 gehen wir wie folgt vor. Wir verbinden uns mit dem Server unter der Verwendung von PuTTY und in der Shell (Kommandozeile) geben wir den folgenden Befehl ein:
login as: root root@192.168.0.100's password: Last login: Tue Jun 28 09:55:35 2011 from bl192-168-0.dsl.dial-in.com [root@server ~]# yum install mc
Nach ein paar Sekunden und dem bestätigen des Downloads mit yes (y) ist die Installation auch schon abgeschlossen.
Der MC kann nun mit dem Kommando mc von der Konsole aus gestartet werden, wobei uns gleich auffällt, dass die Rahmen um den Dateimanager herum mit falschen Zeichen dargestellt werden.
Das Problem mit den falschen Zeichen liegt allerdings nicht am MC sondern am verwendeten Zeichensatz von PuTTY! Um dies zu ändern öffnen wir PuTTY, laden unser gespeichertes Profil und stellen unter: Windows >Translation > Received … character set UTF-8 ein.

Nicht vergessen das zuvor geladene Profil nun auch zu speichern, damit sich PuTTY die geänderten Einstellungen auch behält. Wenn wir den MC nun erneut starten, so sollten wir den MC in folgendem Gewand sehen:

So das war’s für heute.

Danke für den Tipp, ich konnte die merkwürdigen Hieroglyphen (schreibt man tatsächlich so) schon nicht mehr sehen.
Gern geschehen. Ja, diese Frage bei “Wer wird Millionär” und raus bist Du.